Vortrag von Prof. Dr. habil. Renate Tobies, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Im Alter von 23 wurde Felix Klein ord. Professor der Mathematik an der Universität Erlangen und präsentierte hier sein berühmtes „Erlanger Programm“, mit dem er die damals existierenden, sich zum Teil bekämpfenden Richtungen in der Geometrie zu ordnen suchte. Wie er das tat, wird am Beispiel erklärt.
Auch die Nicht-Euklidischen Geometrien gehörten dazu, womit Klein schon zuvor internationales Aufsehen erregt hatte. Er hatte deren Widerspruchsfreiheit zeigen können. Das war höchst bemerkenswert, denn große Philosophen hatten die euklidische (= 3-dimensionale) Geometrie als „denknotwendig“ erklärt. Es sollte ca. 40 Jahre dauern, bis durch Einsteins Relativitätstheorie klar wurde, dass nichteuklidische Geometrie real existiert: unsere Welt breitet sich nichteuklidisch aus!
Klein arbeitete auf nahezu allen damaligen Gebieten der Mathematik und entwarf weitere Programme. Es zeichnete ihn besonders aus, dass er als erster Mathematiker massiv für Anwendungen der Mathematik in technischen Gebieten eintrat, nachdem er Professor an der TH München gewesen war: sein „Gauß-Programm“, das er an der Universität Göttingen umsetzte.
Nicolaus-Copernikus-Planetarium Nürnberg
Kuppelsaal
Am Plärrer 41
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Bildungszentrum im Bildungscampus Nürnberg, Fachteam Planetarium
Einschreibung Reihe 45/30 € (6 Vorträge),
Einzelkarte vor Ort je 10/6,50 €
ART & Friedrich e.V.
Verein zur Förderung von Kunst, Theater und Wissenschaft
Astronomische Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg e.V.
Fachgruppe Mathematik
Regiomontanusweg 1
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Veranstalter der Vortragsreihe
Ausführliches Programm der Vortragsreihe hier