Vortrag von Prof. Dr. habil. Renate Tobies, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Felix Klein (1849–1925): sein „Erlanger Programm“ und sein „Gauß-Programm“

Auch die Nicht-Euklidischen Geometrien gehörten dazu, womit Klein schon zuvor internationales Aufsehen erregt hatte. Er hatte deren Widerspruchsfreiheit zeigen können. Das war höchst bemerkenswert, denn große Philosophen hatten die euklidische (= 3-dimensionale) Geometrie als „denknotwendig“ erklärt. Es sollte ca. 40 Jahre dauern, bis durch Einsteins Relativitätstheorie klar wurde, dass nichteuklidische Geometrie real existiert: unsere Welt breitet sich nichteuklidisch aus!
Klein arbeitete auf nahezu allen damaligen Gebieten der Mathematik und entwarf weitere Programme. Es zeichnete ihn besonders aus, dass er als erster Mathematiker massiv für Anwendungen der Mathematik in technischen Gebieten eintrat, nachdem er Professor an der TH München gewesen war: sein „Gauß-Programm“, das er an der Universität Göttingen umsetzte.

Mi. 21.10.
19:00 - 20:30 Uhr

Felix Klein (1849–1925): sein „Erlanger Programm“ und sein „Gauß-Programm“

Ohne Anmeldung | Ort: Nicolaus-Copernikus-Planetarium Nürnberg | Kosten: Gebühr: 10.00 € Ermäßigt: 6.50 € | Prof. Dr. habil. Renate Tobies, Friedrich-Schiller-Universität Jena | Geeignet für: 16–18 | Betrifft: Mathematik, Naturwissenschaft

Veranstaltungsort

Nicolaus-Copernikus-Planetarium Nürnberg
Kuppelsaal
Am Plärrer 41
90429 Nürnberg

Veranstalter 

Bildungszentrum im Bildungscampus Nürnberg, Fachteam Planetarium
Einschreibung Reihe 45/30 € (6 Vorträge),
Einzelkarte vor Ort je 10/6,50 €
 

Konzeption

ART & Friedrich e.V.
Verein zur Förderung von Kunst, Theater und Wissenschaft


Kooperationspartner 

Astronomische Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg e.V.
Fachgruppe Mathematik
Regiomontanusweg 1
90491 Nürnberg
Veranstalter der Vortragsreihe


Ausführliches Programm der Vortragsreihe hier